Wie die Paarung zum Kinderspiel wird, die Arterhaltung Teil 1

Ein Leitfaden zum Reproduktionserfolg, Einstieg.

Da erst vor kurzem ein junge Kollegin und gute Freundin mit der Bitte an mich herangetreten ist sie in die Geheimnisse der menschlichen Arterhaltung einzuweihen und ich auch unabhängig davon feststellen musste, dass viele junge Paare schlussendlich erst nach vielen, vielen Jahren, oder auch überhaupt nicht den eigentlichen Zweck der Paarung gerecht werden habe ich beschlossen, ein wenig Licht ins Dunkel, dieser für viele doch eher delikate Angelegenheit zu bringen (zumal mir zahlreiche erfolgreiche Paarungsversuche ja auch über kurz oder lang meinen Ruhestand finanzieren). Beginnen wir also mit der Besetzung unseres, sagen wir mal ganz wertfrei „Arterhaltungsteams“. Es sollte idealerweise aus zwei Personen bestehen (ausschließlich solitäre Paarungsversuche führen in der Regel nicht zum Ziel), wobei eines der beiden Teammitglieder dem weiblichen Geschlecht zugehörig sein sollte und das andere dem männlichen (hier wäre ganz wichtig, dass die geschlechtliche Ausstattung schon von vornherein serienmäßig vorhanden ist, eventuelle Nachbauten erfüllen zwar sexuell ihren Zweck reproduktionstechnisch aber ist eine zuverlässige Funktionsfähigkeit oftmals nicht vorhanden). Wenig erfolgversprechend haben sich Teams erwiesen, die aus ausschließlich aus weiblichen bzw. männlichen Akteuren bestehen, was allerdings nicht stört, sollte die Paarung keinen erfolgsorientierten Hintergrund aufweisen. Nun, da wir jetzt die Frage der Besetzung geklärt haben wollen wir uns der Frage zuwenden ob, wie bei anderen produktionstechnischen Vorgängen auch, eine Produktionsstätte von Nöten ist. Kurz und bündig, das ist es nicht, Paarungen können grundsätzlich überall durchgeführt werden, wobei lediglich zu beachten ist, dass das gesamte Umfeld sich einigermaßen stimmig darstellt. So sollten sie zum Beispiel bei einer Paarung im Freien immer ein Auge auf das Wetter haben da ungünstige Wetterverhältnisse (tiefe Temperaturen, zu hohe Temperaturen, Niederschlag usw.) nicht nur einem etwaigen Paarungserfolg im Wege stehen, sie könnten den Geschlechtsakt an sich unmöglich machen. Ein weiterer wichtiger Aspekt betrifft mögliche Zaungäste. In vielen Kulturen werden öffentliche Geschlechtsakte als gesellschaftlich unpassend angesehen, was paradox erscheinen mag, da in eben jenen sozialen Gemeinschaften ein nicht unerheblicher Konsum verschiedenster pornografischer Darbietungen zu beachten ist. Vermeiden sie daher nach Möglichkeit allfällige Reproduktionsversuche inmitten größerer Menschenansammlungen, dies stiftet im besten Fall Verwirrung, im schlechtesten Fall wird der gesamte Vorgang dann aber wenige Tage später von Juristen wieder aufgearbeitet, was ihnen zwar helfen könnte etwaige Fehler in ihrer Technik zu erkennen, letztendlich aber unter Umständen zu finanziellen Einbußen führen kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Tatsache, dass solch öffentliche Aktionen auch den Paarungserfolg anderer Teams negativ beeinflussen können. Aktuelle Forschungen sind zu dem Schluss gekommen, dass Männchen beim Anblick laufender Paarungen oftmals in solitäres Paarungsverhalten übergehen, wodurch das sexuelle Bedürfnis sinkt und es dann in weiterer Folge zu keinem Paarungsversuch mit dem weiblichen Teammitglied kommt. Wir haben nun Protagonisten und Umfeld beleuchtet, widmen wir uns nun dem eigentlichen Akt, dazu ist es unumgänglich, dass wir uns zu allererst mit den physischen und psychischen Eigenheiten des jeweils anderen Geschlechtes auseinandersetzen. Um meiner guten Erziehung gerecht zu werden möchte ich im zweiten Teil dieses Leitfadens dann der männlichen Welt die Frau als Ganzes, also mit allen physischen und psychischen Besonderheiten und Unterschieden näherbringen.

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